Toiletten-Modul für Hilfszüge im Havariefall auf tunnelreichen Strecken

03.03.2017

Für die auch Rettungszüge (RTZ) genannten besonderen Hilfszüge der DB, sind gemeinsam mit dem Kunden Dräger Safety AG seit Mai 2013 WC-Module entwickelt worden. Das Lastenheft dieser Toiletteneinheit orientiert sich eng an den Forderungen für Sanitärbereiche in Hilfs- und Nebenzügen und wegen der Besonderheiten der RTZ, auch darüber hinaus. So musste z.B. das Stahlmodul teil- und zerlegbar konstruiert werden, um es bei der Firma Dräger durch die Schleuse der Transportwagen I und II in den AOC zur Montage hineinbringen zu können.

Insbesondere sind die Komponenten und Bauteile auf einen Lebenszyklus von über 25 Jahren ausgelegt. Als Sanitärkabine ist die größte bei der Glova verfügbare Variante gewählt worden. Diese als „LBK" benannte gfK-Sanitärzelle muß auch zwingenderweise, in einem RTZ eingebaut, hohe Anforderungen an den Brandschutz erfüllen. Aus demselben Grund sind auch die Spül- und Abwassertanks, sowie die komplette Verrohrung, aus Edelstahl. Die Toilette indessen arbeitet rein nach dem Gravitationsprinzip und ist wassergespült (WC). 
Aus sanitärtechnischer und konstruktiver Sicht hat diese WC-Einheit den bisher höchsten Entwicklungsstand in der Geschichte der Glova erreicht.

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